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Dienstag, 12. Dezember 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.2

Henry Moore und „Das Ei“ im OZEANEUM

Nicht sehr groß und eher unscheinbar ist der Pokal, beträchtlich aber seine Bedeutung. Im hohen und lichten Foyer des OZEANEUMs suchen die Blicke der Besucher zunächst Orientierung und verweilen auf den Walskeletten. Dann erst kommt die Vitrine mit der Bronzeskulptur des englischen Bildhauers Henry Moore ins Blickfeld. „The Egg“ – „Das Ei“ – wie die Skulptur fast respektlos getauft wurde, steht für die hochkarätige Auszeichnung, die das Stralsunder OZEANEUM für das Jahr 2010 in den Rang der spektakulärsten Museumseinrichtung Europas erhob.

 

Der seit 1977 vom European Museum Forum verliehene Preis „Europas Museum des Jahres“ gilt als „Museums-Oscar“. Titel und Skulptur wandern jährlich weiter, die Anerkennung der Fachwelt und die europaweite Aufmerksamkeit bleiben von dauerhaftem Wert. Nun steht das Museum auf der Stralsunder Hafeninsel in einer Reihe mit so bedeutenden Häusern wie dem Guggenheim-Museum in Bilbao oder dem Victoria & Albert Museum in London.  

 

Direktor Dr. Harald Benke nahm die Auszeichnung für das OZEANEUM im Mai 2010 im finnischen Tampere entgegen. Als sich der überglückliche Direktor auf die Rückreise machte, hatte er den „Museums-Oscar“ in einem abschließbaren Holzkoffer bei sich. Die finnischen Zöllner erwiesen sich glücklicherweise als Kunstkenner und verzichteten auf eine allzu rabiate Untersuchung des Kunstwerkes, das nur vorsichtig und mit feinen, weißen Handschuhen berührt werden darf. Eine so wertvolle Skulptur sollte selbstverständlich nicht als Fracht aufgegeben werden. Am Ende hatte „The Egg“ im Flieger sogar einen eigenen Sitzplatz.


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