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Dienstag, 12. Dezember 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.107

Warum die Strandkrabbe ihren Schwanz versteckt

Plankton steht ganz am Anfang der Nahrungskette. Im Wasser schwebend und von der Strömung abhängig bilden diese winzigen Tiere und Pflanzen die Lebensgrundlage vieler Meerestiere. Welche Formen- und Artenvielfalt in einer Planktonwolke zu finden sind, gibt im OZEANEUM eine vielfach vergrößerte Installation wider. Daneben zeigt eine Vitrine an einzelnen Planktonmodellen, welch enorme Veränderungen manche Organismen im Plankton durchleben.

 

Kleinkrebse und Krebslarven machen einen großen Teil des tierischen Planktons aus. Bis etwa eine ausgewachsene Strandkrabbe, die an allen Küsten der Welt vorkommt, ihre Spuren im Strandsand hinterlassen kann, muss sie einige umwälzende Verwandlungen über sich ergehen lassen. Vom mikroskopischen Larvenstadium bis zum rundlichen, gepanzerten Strandläufer. Bevor sie jedoch ihr endgültiges Aussehen erreicht hat, ist sie in der Masse von anderen Krebsen im Plankton kaum zu unterscheiden. Vereinfacht gesagt, sehen im frühen Leben alle Minikrebse ziemlich gleich aus.

 

Einige Krebsarten durchlaufen bis zu 15 Larvenstadien. Auffällig sind dabei die großen Augen und die noch wenig entwickelten Gliedmaßen. Die fast durchsichtigen Tierchen bewegen sich darum mit zuckenden Bewegungen  durchs Wasser. Speziell bei der Strandkrabbe und anderen Verwandten bildet sich der Schwanzteil nach und nach zurück und wird später vollständig eingeklappt. Damit dieser beim Laufen nicht stört, liegt er ganz nah am Körper an und garantiert so eine glatte, einheitliche Unterfläche. Durch ständige Häutung erreicht auch die Strandkrabbe schließlich ihr Erwachsenenstadium.

 


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