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Freitag, 20. Oktober 2017
365-Entdeckungen Startseite
Ozeaneum

Entdeckung Nr.110

180 : 1 Greenpeace und die Sperma-Vitrine

Wie laufen eigentlich Ideen- und Kreativphasen ab? Sitzen alle Beteiligten an einem runden Tisch und diskutieren stundenlang? Bei Greenpeace werden Marktforschungsmethoden genutzt, um herauszufinden, was Besucher von Ausstellungen erwarten. Gelegentlich wird auch zu kleinen Brainstorming-Runden im eigenen Haus eingeladen. Dann heißt es: spontan drauf los spinnen! Das macht richtig Spaß. Die Ergebnisse werden später sortiert und von einem kleinen Kernteam bewertet.

 

Um die besonderen Eigenschaften von Blauwal, Manta, Riesenhai, Buckelwal,
Schwertwal und anderen Riesen herauszufinden, hat Greenpeace interne und externe Experten befragt und die Ergebnisse im Kollegenkreis besprochen. Denn eines ist klar, nur faszinierte Besucher beschäftigen sich mit vertiefenden Informationen, zum Beispiel zum Schutz der Meere. 

 

Die kreativsten Ideen wurden später umgesetzt. Die Sperma-Vitrine ist eine davon. Bei der Befruchtung gibt der Riesenhai nämlich unglaubliche 18 Liter Sperma ab. Wir haben gedanklich herumexperimentiert und schließlich die 
18 Liter Hai-Sperma mit der menschlichen Spermamenge verglichen. In einer dreigeschossigen Vitrine stehen nun rund 180 Erlenmeyerkolben und symbolisieren das Sperma des Riesenhais. Ein einziges Reagenzglas reicht aus, um die Spermamenge des Menschen darzustellen. Die Vitrine steht auf der zweiten Galerie-Ebene in der Halle 1:1 Riesen der Meere und erfreut sich einer gewissen Beliebtheit.


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