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Dienstag, 12. Dezember 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.126

Horst undercover

Wo ist Horst? Diese Frage stellten sich die Mitarbeiter des OZEANEUMs ein dreiviertel Jahr lang. Doch unser Himmelsgucker Horst war wie vom Meeresboden verschluckt.

 

Um Himmelsgucker ausfindig zu machen, benötigt man einen besonders scharfen Blick. Diese manchmal etwas grimmig aussehenden Meeresbewohner haben eine raffinierte Jagdmethode entwickelt. Sie vergraben sich im sandigen Meeresboden, wo sie auf ihre nichtsahnende Beute lauern. Nur ihre kleinen Augen, die aus dem Untergrund heraus ragen, verraten ihre Anwesenheit. Man muss schon einige Geduld aufbringen, um unseren Himmelsgucker Horst in seinem Aquarium aufzuspüren.

 

Aber eines Tages half auch alle Geduld nichts. Horst war unauffindbar. Die Pfleger durchkämmten den gesamten Boden des Aquariums, schauten in jeder Höhle und hinter jedem Felsen nach. Doch er blieb einfach verschwunden. Und plötzlich, nach einem dreiviertel Jahr war Horst wieder da. Einfach so, fit und fidel. Wo er die ganze Zeit abgeblieben war, weiß niemand. Auch wie er ohne die übliche Fütterung mit der Futterzange so lange überleben konnte, bleibt rätselhaft. Wie hungrig unser Ausreißer war, zeigte sich aber anschließend in der Quarantäne, wo das ausgehungerte Kerlchen statt der üblichen vier kleinen Fische pro Woche 14 auf einmal verschlang.


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