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Dienstag, 12. Dezember 2017
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Meeresmuseum

Entdeckung Nr.130

Ein Jahr im Leben der Silbermöwe

Die silbrig glänzenden Flügelfedern geben der Silbermöwe ihren Namen. Jedoch erst im vierten Lebensjahr erreichen die Jungvögel ihr endgültiges Aussehen, das zwischen Sommer und Winter aber leicht variiert. Für Laien sind die prächtigen Möwen mit circa 60 Zentimeter Körpergröße und einer Flügelspannweite von über 150 Zentimeter - größer als bei einem Mäusebussard - darum nicht immer eindeutig zu identifizieren.

 

Dabei ist die Silbermöwe in Nord- und Westeuropa die am häufigsten vorkommende Großmöwe und gehört zu den populationsstärksten europäischen Seevögeln. Auch im Stralsunder Hafen sind die auffälligen Tiere gut zu beobachten und lohnende Fotomotive, wenn sie auf hohen Pollern und anderen Aussichtspunkten Position beziehen. Von Fahrgastschiffen oder Segelbooten aus sind wiederum die Flugkünste dieser großartigen Flieger zu bewundern. Brütenden Pärchen wird man im Hafen allerdings nicht begegnen, da Silbermöwen flache Inseln an den Küsten und in den Boddengewässern bevorzugen. Aktuell brüten etwa 2.500 Paare in Mecklenburg-Vorpommern.

 

Wie sich der Lebensrhythmus dieser Möwen im Verlauf eines Jahres darstellt, zeigt eine große Schauvitrine im Ostseerundgang des MEERESMUSEUMs. Der Besucher kann darin den Ablauf einer Brutsaison nachvollziehen. Von der Besetzung der Brutkolonie, über Paarbildung, Nestbau, Eiablage und den Brutvorgang bis zur Aufzucht der Jungen und letztendlich ihrem Verlassen der Kolonie.  

 

Die Vitrine mit den Silbermöwen wurde bereits Anfang der 1960er Jahre aufgebaut und stellt damit auch ein interessantes Stück Museumsgeschichte dar.


Diese Entdeckung finden Sie im MEERESMUSEUMZur Webseite >>

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