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Montag, 11. Dezember 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.132

Schroffe Felsen mit lebendigen Höhlen

Im Februar 2010 wurde die Schottische Küstenhöhle als letztes der Großbecken im OZEANEUM fertig gestellt. Das Becken fasst 50.000 Liter und zeigt momentan Langusten (Palinurus elephas), Haarbutte (Zeugopterus punctatus) und Wittlinge (Merlangius merlangus).

 

Ein gesamtes Großaquarium als Höhle zu gestalten, ist ungewöhnlich. Die technisch und gestalterisch sehr aufwändig zu verwirklichende Idee entstand im Sommer 2009. Durch eine Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven ergab sich für Aquarienleiterin Dr. Nicole Kube und Tierpflegerin Anne Sacher die Möglichkeit, an einer Forschungsreise auf der „Heincke“ teilzunehmen. Dabei wurden auch die Orkney Inseln vor Schottland besucht. Spektakuläre Steilwände rund um „Old Man of Hoy“ und „Red Neff“, die sich bis zu einer Höhe von 150 Metern über dem Meeresspiegel und bis zu 100 Meter unter Wasser fortsetzen, inspirierten die Aquarianer für dieses Becken. Durch die hohe Brandung und starke Strömung entstehen Spalten und Höhlen, die vor Vitalität pulsieren: bunte Anemonen, Tote Mannshände und mannigfalitges wirbelloses Leben zaubern eine fantastische Unterwasserwelt. 

 

Kulissenbauer bildeten die von der Brandung unterhöhlten Felsen für das OZEANEUM naturgetreu nach. So können Besucher durch eine 12 Zentimeter dicke Scheibe Einblicke in die Unterwasserwelt der Felsenküsten Schottlands gewinnen. Zusätzlich zum aktuellen Besatz möchte das OZEANEUM zukünftig einmal den seltenen und sehr empfindlichen Heringskönig (Zeus faber) zeigen.


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