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Dienstag, 17. Oktober 2017
365-Entdeckungen Startseite
Ozeaneum

Entdeckung Nr.137

Abschaum erwünscht

Klares Wasser ist ein absolutes Muss in einem Aquarium. Damit dies gewährleistet wird, ist aufwendige Technik hinter den Kulissen notwendig. So hat fast jedes Becken in den Aquarien des Deutschen Meeresmuseums seine eigene Wasseraufbereitungstechnik. Eine wichtige Komponente in jedem der Wasserkreisläufe im MEERESMUSEUM und OZEANEUM ist der sogenannte Eiweißabschäumer.

 

Dabei handelt es sich nicht wie in der Küche um einen durchlöcherten Schöpflöffel, sondern um ein großes Rohr. Der Durchmesser kann je nach Beckengröße von zehn Zentimetern bis zu knapp drei Metern variieren. Das Wasser des Aquariums wird von oben in das Rohr geleitet und von unten wird in ganz feinen Blasen Luft eingesprudelt. Wasser und Luft passieren sich im Gegenstromprinzip: die Luft steigt hoch und zieht allerfeinste Partikel und Schmutz mit nach oben. Diese Teilchen heften sich mittels Eiweiß – der sogenannten Eiweißbrücke - an die Luftblasen. Durch den Salzgehalt des Wassers entsteht Schaum. Die Röhre verjüngt sich nach oben und endet in einem schornsteinartigen Ausgang. Von dort kann der Schaum in einen Sammelbehälter austreten. Die Verjüngung und der Sammelbehälter werden regelmäßig durch eine automatische Spülung gereinigt. Dennoch muss ein Tierpfleger oder Techniker den Auffangbehälter mit einer herkömmlichen Bürste regelmäßig reinigen. Nur so entsteht ein wichtiges Element, damit die Besucher immer klare Sicht haben.


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