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Montag, 11. Dezember 2017
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Natureum

Entdeckung Nr.138

El Dorado für Fossiliensammler

Fossilien sammeln statt suchen lautet das Motto für Interessierte, wenn sie auf Gotland, der zweitgrößten Ostseeinsel, auf Schatzsuche gehen.
Die dortigen, 410 - 440 Millionen Jahre alten Schichten des Silurs sind besonders fossilreich und stammen aus ehemaligen Korallenriffen.
Neben Korallen und Kopffüßern enthalten sie auch Trilobiten und Schnecken.
 
Im Laufe der Jahrzehnte reisten auch die Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums immer wieder nach Gotland. Ein Ergebnis dieser Forschungs- und Sammlungsfahrten ist eine Vitrine in der Ausstellung „Ostseeküste - Landschaften und Naturschutzgebiete rings um das Mare Balticum“  im NATUREUM. Sie zeigt den für Gotland typischen Kalkstein-Geröllstrand.
 
Entsprechend ihrer Ressourcen ist Gotland von der Stein- und Zementindustrie, vom Mergel- und Tonabbau und vom Fischfang geprägt worden. Durch die hansischen Handelsbeziehungen zwischen der Inselhauptstadt Visby und Stralsund findet sich noch heute im Mittelalter verbauter Gotlandkalk im Stralsunder Stadtbild. Wer genau hinschaut, entdeckt eingelagerte Fossilien beispielsweise an den teilweise mit Kalkstein verblendeten Kirchenmauern von Stralsund. Durch den eiszeitlich bedingten Transport von Steinen können mit etwas Glück auch in Vorpommern Fossilien wie auf Gotland gefunden werden.


Diese Entdeckung finden Sie im NATUREUMZur Webseite >>

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