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Montag, 11. Dezember 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.139

Tiefseebewohner mal niedlich mal gruselig

Für die Menschen ist die Tiefsee ein noch weitgehend unbekanntes Neuland, das bis in Tiefen von über 11.000 Metern reicht. Viele ihrer Bewohner dürften uns noch nicht einmal bekannt sein. Doch was Tauchfahrten und Netzfänge an Entdeckungen und Funden mit an die Oberfläche bringen, zeigt eine erstaunliche Welt. Bei vollkommener Dunkelheit und extrem hohem Druck geht die Natur offensichtlich ganz andere Wege.        

 

Tief abtauchen müssen auch die kleinen Besucher im OZEANEUM, wenn sie im Meer für Kinder Unterwasserforschung betreiben wollen. Im Tiefseetunnel bekommen die jungen Entdecker seltene Einblicke in diesen fremden Lebensraum. Dabei erfahren sie, wie beschwerlich so ein Forscherleben sein kann. Es ist dunkel und eng wie in einem Tauchboot und der Blick nach draußen in eine geheimnisvolle Welt ist nur durch kleine, runde Bullaugen möglich. Wenn aber hier und da spezielle Leuchtorgane die Finsternis erhellen, sind für kurze Momente faszinierende Wesen zu entdecken.

 

Bizarre Formen und übergroße Mäuler geben vielen Tiefseefischen ein befremdliches Aussehen. Die spitzen und langen Zähne sind oft lebensnotwendig, weil in den dünnbesiedelten Tiefen der erste Biss sitzen muss. Die nächste Gelegenheit satt zu werden, lässt vielleicht länger auf sich warten. Aber nicht nur ungewöhnliche Jäger wie die Anglerfische leben hier. Der niedlich anzusehende „Flossenkrake“ findet bei den Kindern sicherlich mehr Gefallen. Mit seinen beiden langen Flossen am Körper, die großen Ohren gleichen, ähnelt der Krake dem beliebten fliegenden Trickfilm-Elefanten „Dumbo“. Darum trägt er auch passend den Namen „Dumbo-Octopus“.

 

In Wirklichkeit lautet sein wissenschaftlicher Name Grimpoteuthis und er gehört zu den achtarmigen Tintenfischen. Übrigens können auch erwachsene Besucher hier auf Entdeckungsreise gehen.


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