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Dienstag, 17. Oktober 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.142

Die Chemie muss stimmen

Damit Barsch, Hering oder Rochen in den Schauaquarien des OZEANEUMs für die Besucher munter ihre Kreise ziehen, muss vor allem die Chemie stimmen. Und zwar in allen Becken. Denn darin existieren je nach Meeresregion sehr unterschiedliche, aber stets sensible Lebensbedingungen, die schon bei kleinsten Änderungen das Wohlbefinden der Aquarienbewohner empfindlich stören können.

 

Früher wurden die Wasserproben zur Kontrolle der entscheidenden Parameter in ein externes Labor geschickt. Seit März 2010 steht dafür jedoch ein eigenes Labor im OZEANEUM zur Verfügung. Aus rund 60 Schau- und Quarantänebecken werden regelmäßig mehrmals in der Woche Wasserproben genommen, um pH-Wert, Salz- und Sauerstoffgehalt sowie die Temperatur zu prüfen. Entscheidende Werte sind auch die Konzentrationen von Ammonium, Nitrit, Nitrat und Phosphat. Für diese wichtigen Parameter im Aquarienbereich ist das Labor mit einem neuen Analysegerät ausgestattet, dem sogenannten Autoanalyser.

 

Dabei ist der Name Programm, denn es läuft fast alles automatisch: das Gerät misst bis zu 100 Proben in der Stunde. Durch winzige Schläuche und Spiralen fließt die Wasserprobe, wird maschinell mit den entsprechenden Chemikalien versetzt und färbt sich - je nach Nährstoff – rot, gelb oder blau. Je höher die Konzentration, desto intensiver die Farbe. Diese wird vom Gerät erfasst und in einen Meßwert umgerechnet.  Die so generierten Daten sind auf dem angeschlossenen Bildschirm unmittelbar abzulesen. Sollten die Werte einmal zu hoch sein, müssen die Aquarianer mit verschiedenen Maßnahmen reagieren.  


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