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Dienstag, 12. Dezember 2017
365-Entdeckungen Startseite
Meeresmuseum

Entdeckung Nr.159

Leckerbissen für Fisch & Co.

Bei Bootsfahrten oder beim Baden im Strelasund kann man ihnen begegnen. In dichten, wuseligen Schwärmen sind die hellen, fast durchsichtigen Schwebegarnelen kaum zu übersehen. Die kleinen, bis zu 2,5 Zentimeter großen Glaskrebse, wie sie auch genannt werden, gelten als ideales Futter für die Sundfische, deren Kinderstuben in den flachen, geschützten Wasserbereichen heranwachsen.    

 

Es erscheint naheliegend, dass auch die Aquarienfische im MEERESMUSEUM auf das natürliche, nährstoffreiche Lebendfutter stehen. Und so zieht Museumsmitarbeiter Harald Lüdtke bei günstigem Wetter regelmäßig in den Hafen oder an die Sundpromenade, um für seine Schützlinge die beliebten Leckerbissen einzufangen. Dann ist er mit Handwagen, Wasserbehältern und Druckluftpumpe unterwegs und fischt mit dem Käscher eifrig nach den Garnelen. In den Futterbecken des Museums warten diese dann auf ihre Bestimmung.

 

Doch täglich kann der Tierpfleger die Aquarienbewohner damit nicht verwöhnen. Öfter noch müssen sich die Fische, Haie und anderen Garnelenliebhaber mit gefrostetem Futter begnügen. An großen Futtertagen kommen davon 5 - 10 Kilogramm zum Einsatz. Dieser enorme Appetit lässt sich natürlich nicht allein durch Frischfutter befriedigen. Zumal nach Eindruck des erfahrenen Aquarianers die Menge der Schwebegarnelen im Sund abgenommen hat und dementsprechend sein Fangertrag.   

     

So bleiben Fütterungen mit den beliebten Futterkrebsen stets ein besonderes Festmahl für die Aquarienbewohner und ein interessantes Erlebnis für die Museumsbesucher.


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