Home  |  Sponsoren  |  Presse  |  Kontakt  |  Impressum
Samstag, 21. Oktober 2017
365-Entdeckungen Startseite
Ozeaneum

Entdeckung Nr.174

Dem Rochen ins Maul geschaut

Wie ein riesiger Trichter arbeitet die gewaltige Mundöffnung des Manta-Rochens, wenn dieser schwerelos und gemächlich durchs Wasser gleitet und dabei Unmengen von Plankton herausfiltert. Es erscheint wie ein Spleen der Natur, dass sich ausgerechnet einige der größten Lebewesen in den Ozeanen von den kleinsten darin ernähren. Denn neben dem Manta gehören auch der Blauwal und der Buckelwal zu den Planktonfressern. Aus welchen Tieren und Pflanzen sich dieses zusammensetzt, ist im OZEANEUM zu erfahren. 

 

In der Ausstellung 1:1 Riesen der Meere können die Besucher dem Manta direkt ins weit geöffnete Maul schauen. Die naturgetreue Nachbildung des größten Rochens in den Weltmeeren ist eine erfolgreiche Diplomarbeit der Bühnenbildnerin Anne Rauschenberg. Wie einige andere „Riesen“ zuvor entstammt auch dieses kunstvolle Objekt der Dresdner Werkstatt des erfahrenen Figurenbauers Peter Ardelt. Unter Anleitung des Stralsunder Museumspräparators Uwe Beese bekam der Manta über mehrere Modelle unterschiedlicher Größe schließlich seine endgültige Form mit ca. fünf Meter Spannweite. Die größte Herausforderung dabei war die anatomische Genauigkeit der Rochen-Plastik. Nach Originalvorlagen entstanden auch die sogenannten „Netzkiemenreusen“ im Innern des Fischmauls, mit Hilfe derer der Manta die winzigen Planktonteilchen aus dem Wasser siebt. Der Besucher bekommt so einen lebhaften Eindruck über die Ernährungsweise dieser sanften Riesen.  

 

Neben dem Manta gehören auch ein Mondfisch und ein Riemenfisch als größte Vertreter der Fische in den Ozeanen zur Ausstellung.


Diese Entdeckung finden Sie im OZEANEUMZur Webseite >>

Bilder zum Vergrößern anklicken!