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Freitag, 20. Oktober 2017
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Sammlungen DMM

Entdeckung Nr.176

König der Freiheit

Ein Leben in Freiheit – gleitend wie ein Segelflugzeug über den Weiten des Südatlantiks. So verbringt dieser imposante Seevogel der Albatros-Familie beinahe seine gesamte Lebenszeit. Aufgrund seiner besonders langen und schmalen Flügel kann er stundenlang über den Wellen gleiten, ohne mit seinen Flügeln zu schlagen. Im Vergleich zum größeren Wanderalbatros erreicht der Schwarzbrauenalbatros eher mittlere Größen. Ein männliches Tier misst vom Schnabel bis zum Schwanz über 80 cm und kann eine Flügelspannweite von 245 cm erreichen.

 

Das Verbreitungsgebiet der Schwarzbrauenalbatrosse erstreckt sich über die Südhalbkugel von den subtropischen Gewässern bis zum Südpolarmeer. Beobachtungen aus dem Nordatlantik und ein Nachweis aus der westlichen Ostsee belegen ihr ausgezeichnetes Flugvermögen. Der einzige Feind der Albatrosse ist der Mensch. Während früher die Treibnetzfischerei für viele Tiere den sicheren Tod bedeutete, ist heute die Langleinenfischerei zum größten Problem für die eleganten Tiere geworden: Bei der Beutejagd unter Wasser verfangen sie sich an den zahlreichen Haken der bis zu 100 km langen Langleinen und ertrinken elendiglich.

 

Der Schwarzbrauenalbatros, der sich in der ornithologischen Sammlung des MEERESMUSEUMs befindet, kam 1978 als Schenkung der Ros 309 "Bernhard Kellermann", einem Hochseetrawler der DDR, nach Stralsund. Als Fundort nannten die Seeleute den Südatlantik. Der weitere Weg führte den Albatros dann über die museumseigene Präparation zu zahlreichen Sonderausstellungen.


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