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Freitag, 20. Oktober 2017
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Nautineum

Entdeckung Nr.188

12 Jahre lang allen Stürmen und Wellen widerstanden

So standhaft und aufrecht, wie sich der frisch gestrichene Telemetriemast im NAUTNEUM den Besuchern präsentiert, dürfte sich die Beobachtungsstation an ihrem ursprünglichen Standort selten gezeigt haben. Von Wissenschaftlern der Uni Rostock für eine Langzeitbeobachtung unter Wasser konstruiert, sollte der 15 Meter hohe Mast an der Küste vor dem Ostseebad Nienhagen allen widrigen Bedingungen gewachsen sein. Ein schwergewichtiges Fußgelenk, heute vor dem Mast liegend zu sehen, ermöglichte eine flexible Reaktion auf Wellen, Sturm und Eisgang, wobei Mast und Plattform nicht selten in extreme Schieflage gerieten. Und das ganz bewusst, um sie vor irreparablen Schäden zu schützen.  

 

Was ist los im Riff, wollten Wissenschaftler der Uni Rostock wissen und montierten 1998 die Beobachtungsstation, die eine Übertragung von teilweise zehn Unterwasserkameras steuerte. Diese sollten die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt in einer künstlichen Rifflandschaft dokumentieren. Im Verlauf von 12 Jahren kamen so 16.000 Stunden Videomaterial zusammen, mit interessanten Ergebnissen und überraschenden Bildern, die vermittelten, dass neu geschaffene Riffe das Leben unter Wasser erheblich bereichern können. Einige der schönsten Sequenzen zeigen Schwärme junger Dorsche, die nah und neugierig an den Unterwasserkameras vorbeizogen.     

 

Die Beobachtungen am Riff von Nienhagen werden heute über eine modernere Plattform fortgeführt. Die alte Station ist nach einer umfassenden Renovierung im NAUTINEUM zu sehen.  


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