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Freitag, 20. Oktober 2017
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Meeresmuseum

Entdeckung Nr.212

Salat bei den bunten Fischen

Ein Fisch der aussieht wie ein Salatkopf? Nein, das gibt es auch im MEERESMUSEUM nicht. Der Salatkopf im Aquarium gehört nicht zu den gut getarnten Fischen, wie sie in manchen der Schaubecken zu beobachten sind. Der schwimmende Salatkopf ist ganz gewöhnliches Gemüse, das hier als Speise dient. Doktorfische nämlich stehen auf Salat - wenn es keine andere oder bessere Nahrung gibt.

 

Normalerweise bevorzugen Doktorfische, die in mehr als 80 Arten und verspielten Farbvarianten in den tropischen Korallenriffen vorkommen, Algen als Nahrung. In gut besetzten Aquarien jedoch gehen diese manchmal aufgrund des großen Appetits der Algenfresser aus. Vorteil für die Besucher, die Aquarienscheiben sind stets gut geputzt. Nachteil für die Doktorfische, sie schieben Kohldampf. Darum behelfen sich die Aquarianer bisweilen mit den Salatköpfen, um ihre Lieblinge satt zu bekommen und bei Laune zu halten.

 

Doktorfische bekamen ihren Namen, nicht etwa weil sie ihr Aquarium klinisch sauber halten, sondern nach den „Skalpellen“ oder hornartigen Dornfortsätze in der Schwanzwurzel, die sich meist auch farblich vom übrigen Körper abzeichnen. Bisweilen leicht giftig sind diese rasiermesserscharfen Klingen eine gefährliche Defensivwaffe.    

 

In den Tropenaquarien des MEERESMUSEUMS sind mehr als 20 Arten von Doktorfischen zu finden. Diese Riffbewohner begeistern durch ihre leuchtende Farbenpracht wie etwa beim gelben oder blauen Segelflossendoktor, ein variantenreiches Farbspiel wie beim Achillesdoktor oder Weißkehlendoktor und auffällige Körperformen wie beim Nasendoktorfisch.  


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