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Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Meeresmuseum

Entdeckung Nr.214

Mit dem Schlauchboot durchs Aquarium

Was wie ein ungewöhnlicher Freizeittrip klingt, ist in Wirklichkeit ein kleiner Ausschnitt aus der Arbeitswelt der Aquarianer im OZEANEUM. Die Größe mancher Schaubecken erfordert bisweilen praktische Einfälle zur Bewältigung bestimmter Probleme. Was also tun, wenn wie etwa über dem Hafenbecken - das mit 10 Meter Länge und 4,50 Meter Breite durchaus beachtliche Ausmaße hat – die Beleuchtung streikt?

 

Im gewaltigen Schwarmfischbecken stehen für Arbeiten über der Wasserfläche spezielle Pontons zur Verfügung. Für das Schildkrötenbecken im MEERESMUSEUM dagegen sind eigene Aluminiumbrücken gebaut worden, um trockenen Fußes über das große Aquarium gelangen zu können. Doch nicht alle großen Aquarien sind mit solch sinnvollen Hilfsmitteln ausgestattet.      

Der Aquarianer Torsten Bierth kam darum auf eine einfache, aber wirkungsvolle Idee. Kurzerhand brachte er von Zuhause ein ausgedientes Schlauchboot mit ins OZEANEUM. Seither leistet das Wasserspielzeug wertvolle Dienste und gehört mittlerweile zum gebräuchlichen Hilfsmittel des Museums. Es ist stets verfügbar, leicht zu transportieren und erspart gewagte Akrobatik über den Beckenrändern.

 

Wenn also Besucher plötzlich den Boden eines leuchtend gelb-blauen Schlauchbootes durch eines der großen Schaubecken gleiten sehen, machen die Mitarbeiter nicht etwa einen kurzen, gepflegten Betriebsausflug. Sondern es sind mal wieder dringende Reparaturen oder Korrekturen an Stellen fällig, die so ohne weiteres nicht problemlos zu erreichen sind.      


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