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Samstag, 21. Oktober 2017
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Natureum

Entdeckung Nr.217

Der Riese vom Darßer Ort

Das NATUREUM liegt inmitten dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, einer wilden Kulisse aus Meer, Strand, Dünen und  Wald. Das erste was die Besucher wahrnehmen, die aus dem urigen Darßwald treten, ist der 1848 aus roten Backsteinen erbaute Leuchtturm.

 

Sein Leuchtfeuer ist nachts weit über die Ostsee zu sehen. Mit seinen 163 Jahren gilt er als der älteste noch in Betrieb befindliche Leuchtturm an der mecklenburg-vorpommerschen Küste - eine echte Besonderheit. Mit seinem weit reichenden Licht warnt er die Schiffe vor der Darßer Schwelle. Der Scheinwerfer strahlt  mit der Charakteristik FI (2+4) W 22s, was so viel heißt wie: alle 22 Sekunden strahlen zwei und vier Blitze über die Ostsee. Noch in 23 Seemeilen Entfernung sind die Strahlen des Leuchtturmlichtes zu sehen.

 

Einen Leuchtturmwärter gibt es schon lange nicht mehr im Lampenhaus des Turms. Die Lampe wird seit 1978 per Funk ferngesteuert. In den 30er Jahren wurde von Petroleum auf Strom umgestellt. Das ist auch gut so, denn das Häuschen in dem das Petroleum für das Leuchtfeuer gelagert wurde, kann so für die Präsentation wechselnder Ausstellungen im NATUREUM genutzt werden.

 

Nach der Schließung der innerdeutschen Grenze im August  1961, wurde 1962 der Zugang zum Leuchtturm gesperrt. Erst seit 1995 ist der Aufstieg wieder möglich. Diejenigen, die vor den 134 Turmstufen nicht zurückschrecken, werden mit einem wunderschönen Rundblick über den Darßer Ort und den Darßwald zum Festland und weit über das Meer belohnt. Bei klarer Sicht ist sogar die dänische Insel Möhn zu sehen.


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