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Dienstag, 17. Oktober 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.222

Von Fischen und Pferden

Seepferdchen zählen zu den Fischen, auch wenn sie diesen nur wenig ähnlich sehen. Ihre Flossen sind stark zurückgebildet und ihr zierlicher Körper wird durch kantige Ringe geschützt. Ihren langen Schwanz können Seepferdchen um Pflanzen wickeln und sich so an ihnen festhalten. Auf diese Weise werden sie oft weit auf das Meer hinausgetrieben.

 

Bei den Seepferdchen bringen die männlichen Tiere die Jungen zur Welt. Sie verfügen über eine Bruttasche im unteren Bauchbereich, in der die Eier bis zu ihrem Schlupf aufbewahrt werden. Das Weibchen übergibt die Eier an das Männchen und nach ungefähr 28 Tagen schlüpfen die kleinen Seepferdchen. Dabei stößt das Männchen die Jungtiere in Intervallen aus der Bruttasche. Mit einem Stoß erblicken etwa 15 bis 20 Jungtiere das Licht der Welt. Sie sind von der ersten Sekunde an selbständig lebensfähig.

 

Die Fütterung der Seepferdchenjungen ist sehr anspruchsvoll, da nur sehr kleines Futter in die winzigen Mäuler passt. Um die besten Voraussetzungen für ein gesundes Leben zu schaffen, werden die Schwebegarnelen, mit denen die Seepferdchen gefüttert werden, vorher extra gefüttert und in eine Vitaminlösung eingelegt.

 

Das Leben der Seepferdchen spielt sich in tropischen sowie in gemäßigten Gewässern ab. Daher sind die kleinen Fische im MEERESMUSEUM sowie in den Kleinbecken des OZEANEUMs zu sehen. Die hier gezeigten Seepferdchen stammen aus einer Nachzucht aus Aquarienhaltung, da diese Tiere in der freien Natur durch strenge Artenschutzbestimmungen geschützt sind.


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