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Dienstag, 12. Dezember 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.226

Warum Plattfische eigentlich Seitenfische heißen sollten!

In den Aquarien des OZEANEUMs schwimmen große Fische und kleine Fische, bunte und einfarbige, Winzlinge und Riesen. Einige Fische ziehen es allerdings vor, ihren Alltag am oder teilweise sogar im Meeresboden zu verbringen. Entsprechend ihrer Lebensweise zeigen sie deshalb einen abgeflachten Körperbau. Zu diesen einzigartigen Meeresbewohnern zählen zum Beispiel die Plattfische.

 

Alle Plattfische weisen eine Gemeinsamkeit auf: sie sind weder platt noch platt gedrückt! Wenn ein junger Plattfisch aus dem Ei geschlüpft ist, schwimmt er zunächst aufrecht im Wasser wie die meisten anderen Fische auch. Ein Auge sitzt auf der linken Seite, ein Auge auf der rechten Seite. Nach einiger Zeit dreht sich der Plattfisch um fortan auf der Seite liegend zu leben. Das Auge der unteren Seite wandert nach und nach auf die zukünftige Körperoberseite. Nimmt man es ganz genau, dann müssten Plattfische demnach Seitenfische heißen!

 

Besucher des OZEANEUMs können ganz unterschiedliche Plattfische in den Aquarien beobachten und den Fischen dabei in die Augen oder auf das Maul schauen. Flunder und Scholle sind bekannte Arten. Aber auch Steinbutt oder Seezunge bewohnen verschiedene Aquarien. Den schönsten Blick auf eine Vielzahl von Plattfischen genießt man als Besucher allerdings vor dem Aquarium Wattenmeer im Nordsee-Rundgang.


Diese Entdeckung finden Sie im OZEANEUMZur Webseite >>

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