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Freitag, 20. Oktober 2017
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Natureum

Entdeckung Nr.230

Geschickte Jäger gut versteckt

Begegnungen mit Fischottern sind stets ein besonderes Erlebnis. In Zoos oder Tierparks gehören die schlanken, marderartigen Tiere durch ihre Beweglichkeit und Verspieltheit oft zu den Publikumslieblingen. Vor allem in ihrem Lebenselement, dem Wasser, sind sie flinke, wendige und perfekte Jäger. Ein Aufeinandertreffen in freier Natur dagegen kommt eher selten vor, denn Fischotter leben lieber zurückgezogen in weitgehend störungsfreien Lebensräumen.    

 

Dennoch kann es hin und wieder geschehen, dass sich Mensch und Fischotter unerwartet begegnen. In einer wasserreichen Region wie Mecklenburg-Vorpommern sind auch diese wasserliebenden Tiere recht häufig. Obwohl Otter nicht zu den Meeressäugern gehören, werden Spuren, Sichtungen und Todfunde auch von den Wissenschaftlern des Deutschen Meeresmuseums registriert und gezählt. Dabei stellt sich als traurige Wahrheit heraus, dass eine Begegnung mit dem Menschen für die Fischotter meist tödlich endet: Viele werden Opfer des Straßenverkehrs, andere sterben als Beifänge in Reusen und Netzen.

 

Erfreulicher sind dann schon überraschende Beobachtungen, wenn Fischotter aus dem Strelasund eine Ruhepause auf sonst belebten Bootsstegen einlegen, wie im Jahr 2009 geschehen. Oder aber am helllichten Tag durch das Hafengelände streifen, wie zuletzt in diesem Jahr. Meistens aber meiden Fischotter die menschliche Nähe, selbst wenn sie nicht weit davon leben sollten.  

 

Eine Szene mit Fischottern in ihrer natürlichen Umgebung ist in einer Schauvitrine im NATUREUM zu sehen. Auch das OZEANEUM zeigt die kleinen Jäger in der Ostseeausstellung.

 


Diese Entdeckung finden Sie im NATUREUMZur Webseite >>

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