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Dienstag, 12. Dezember 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.238

Faulpelz im Einkaufskorb

Wäre das Wasser im Bodden und Strelasund so klar wie im Aquarium, hätte man im OZEANEUM wohl auf das Hafenbecken verzichtet. Dieses nämlich zeigt eine typische Unterwasserszenerie, wie sie in bebauten oder urbanen Uferbereichen oft zu finden ist. Samt Bewohnern, wie sie in natura dort zahlreich vorkommen. So auch der Flussbarsch, ein verbreiteter Süßwasserfisch, der sich dem Brackwasser der vorpommerschen Inselwelt gut angepasst hat. Den Anglern im Stralsunder Hafenbereich ist der Fisch darum bestens bekannt.       

 

Der Allerweltsblick, den das trübe Wasser sonst verhindert, wird im Aquarium so zur kleinen Attraktion. Was die Fische allerdings wenig kümmert. Denn eher träge und wenig interessiert an den Besuchern lungern die Flussbarsche meist auf dem Beckengrund oder in der Dekoration. Sie sind keine Dauerschwimmer und lieben es wohl eher gemütlich.   

 

Sehenswert sind die bis zu dreißig Zentimeter großen Fische aber durch ihr Aussehen. Die geteilte Rückenflosse und die spitzen, aufgerichteten Stachelstrahlen sind charakteristisch für viele Barscharten. Der Flussbarsch lässt sich an seinem senkrechten Streifenmuster und seiner grau-grünen Färbung gut erkennen.   

 

Ein besonderer Blickfang im Becken sind die auffälligen Laichbänder, die hin und wieder zur Laichzeit an Wasserpflanzen oder festen Gegenständen angebracht werden. Meistens aber bleiben die Fischeier unbefruchtet und bringen keinen neuen Barschnachwuchs ins Aquarium. Für diesen sorgen alle paar Jahre dann die Museumsmitarbeiter, wenn sie mit heimischen Fischern junge Barsche aus den Bodden fangen.


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