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Dienstag, 17. Oktober 2017
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Meeresmuseum

Entdeckung Nr.239

Alles öko oder was?

Als es 2006 um das Energiekonzept für das OZEANEUM ging, stand von Anfang an fest, dass der jüngste Standort des Deutschen Meeresmuseums Ökostrom beziehen wird. Bei der europaweiten Ausschreibung für die Stromversorgung des OZEANEUMs hatte sich mit den Stadtwerken Stralsund (SWS) ein regionales Unternehmen gegen 20 weitere Anbieter durchgesetzt.

                                     

Für den Betrieb des OZEANEUMs wurde die Lieferung von jährlich vier Millionen kWh Ökostrom vereinbart. Gleichzeitig wurde die Versorgung des MEERESMUSEUMs in Stralsunds Altstadt ebenfalls auf Ökostrom der SWS umgestellt. Das NAUTINEUM auf dem Kleinen Dänholm in Stralsund sowie das NATUREUM auf dem Darß folgten.

 

Der Ökostrom als solcher wird durch das so genannte TÜV-Süd-Zertifikat garantiert. „In unserer Funktion als Umweltbildungseinrichtung müssen und wollen wir natürlich mit gutem Beispiel vorangehen“, bringt es Andreas Tanschus, der Stellvertretende Direktor des Deutschen Meeresmuseums, auf den Punkt. Kleine Schilder an allen vier Museumsstandorten weisen auf die Zertifizierung nach außen hin. 

 

Im OZEANEUM durchlaufen insgesamt etwa sechs Millionen Liter Meerwasser mehrmals täglich umfangreiche Filterkreisläufe. Dabei werden sie rund um die Uhr durch Pumpen in Bewegung gehalten. So erwärmt sich das Wasser erheblich. Hinzu kommt die Wärmezufuhr durch die Beckenbeleuchtung. Auch die Raum- und Umgebungstemperaturen liegen in der Regel über der Aquarientemperatur von durchschnittlich 14°C. Deshalb wird zusätzlich ein Großteil an Energie im OZEANEUM für die Aquarienkühlung benötigt.


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