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Dienstag, 12. Dezember 2017
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Sammlungen DMM

Entdeckung Nr.25

Eine kurze Geschichte von Hedwig und Horst

Schnee-Eulen lieben - wie der Name schon verrät - den Schnee und kommen vor allem in arktischen Regionen vor. Die nahen Verwandten des heimischen Uhus bevorzugen die nördlichen Breiten als Brutgebiete. Das komplett schneeweiße Männchen hat sich diesem Lebensraum perfekt angepasst. Die größeren Weibchen erkennt man an den zahlreichen dunklen Flecken und Bändern in ihrem hellen Federkleid.

 

Obwohl in nördlicheren Regionen zu Hause, können freilebende Schnee-Eulen speziell in strengen Wintermonaten auch in Mecklenburg-Vorpommern beobachtet werden, wenn sie hier auf Nahrungssuche zu gehen. Im Verlauf des letzten Jahrhunderts wurden rund 20 solcher Vorkommen registriert, zuletzt 1999 im Rostocker Seehafen.  

 

Auch in der Vogelausstellung des MEERESMUSEUMs zieht seit über 30 Jahren ein weibliches Tier die Blicke auf sich. Nun hat die „alte“ Schnee-Eule einen Partner erhalten. Denn seit 2008 bereichert ein stattliches Männchen die Vogelsammlung des Museums. Während die betagte Eulen-Dame seinerzeit noch namenlos blieb, erhielt der Neuankömmling von der zuständigen Kuratorin den Namen „Horst“. Der Name passte gut zum gerade trendigen Eulen-Namen „Hedwig“, war aber mehr als Anerkennung des ehemaligen Kurators Horst Schröder gedacht. Ob „Horst“ und „Hedwig“ sich jemals im Museum begegnen werden, ist ungewiss. 


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