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Montag, 11. Dezember 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.242

Unterwasserwelten im Aquarium

Seit der Eröffnung im Juli 2008 entstehen immer wieder neue Aquarien im OZEANEUM. Jedes der Becken stellt die Gestalter vor wieder neue Herausforderungen. Die Dekoration muss wohl geplant werden, um biologische mit ästhetischen Aspekten zu kombinieren.

 

Neben ganz praktischen Herausforderungen, wie geeignete Pflanzenarten und Materialien zu finden, standen die Gestalter auch vor der Frage, wie genau die Klippen der Kreideküste oder der Buntsandsteinsockel der Insel Helgoland unter der Wasseroberfläche eigentlich aussehen. Um sich ein Bild der Unterwasserwelt zu verschaffen haben die Gestalter knapp 30 Videokassetten und unzählige Fotos der nahen Ostsee und der Küstenbereiche Norwegens angeschaut.

 

In enger Zusammenarbeit mit den Meereswissenschaftlern sind die faszinierenden Unterwasserwelten entstanden. Doch noch immer blieb die Frage: Welche Firma baut eigentlich Kreidefelsen und Hafenbecken für Aquarien? Nach einiger Recherche wurde schließlich eine dänische Firma mit dem Bau der Aquarienkulissen beauftragt. Der erste Testlauf wurde in dem Hafenbecken im Ostseerundgang durchgeführt. Nachdem die „Granitblöcke“ den Test bestanden hatten, konnte mit den weiteren Becken begonnen werden.

 

Die Felsen und Mauern werden von einem Gerüst aus PE-Rohren getragen. Auf diese wurde eine Betonhaut in zwei Schichten aufgebracht, die getreu dem Vorbild koloriert wurden.

 

Die liebevolle Gestaltung der Aquarien als Ergebnis eines langwierigen Prozesses ist im Rundgang durch die nördlichen Meere im OZEANEUM zu bewundern.


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