Home  |  Sponsoren  |  Presse  |  Kontakt  |  Impressum
Samstag, 21. Oktober 2017
365-Entdeckungen Startseite
Natureum
Entdeckung vom 01. September 2011

Entdeckung Nr.244

Kleine Landschaften vor dem NATUREUM

Wer das Gelände des NATUREUMs betritt, kommt nicht umhin den Reff- und Riegengarten sowie das Dünenbeet wahrzunehmen, die vor dem Hauptgebäude angelegt wurden. Es handelt sich um zwei der Landschaften rund um das NATUREUM nachempfundene Biotope.

 

Die Küstenlandschaft, nachgebildet in dem Dünenbeet, besteht aus verschiedenen Dünenzügen. Vom Meer aus betrachtet macht die Weißdüne den Anfang. Dabei handelt es sich um eine junge Düne mit lichtem Pflanzenbewuchs. Am Darßer Ort ist sie mit Strandhafer, Stranddiesteln und Strandroggen bewachsen. Ältere Weißdünen gehen in das Stadium der Grau- und schließlich der Braundünen über.

 

Die Graudüne ist eine schon ältere Düne, die bereits mit einer durchgehenden Pflanzendecke aus Silbergras und Sandsegge bewachsen ist. Auf der anschließenden Braundüne haben sich Habichtskraut und Grasnelken angesiedelt. Auch finden sich in diesem Gebiet Kiefern und Wacholder, die den Übergang zum natürlichen Kiefernwald einleiten.

 

Das zweite Biotop vor dem NATUREUM, der Reff- und Riegengarten, zeigt die Bewegung der Außenküste von Fischland, Darß und Zingst, die extremen Ab- und Anlandungsprozessen unterliegt. Nach heftigen Stürmen schnüren die verwehten Strandwälle, die sogenannten Reffe, Teile des Meeres ab, wodurch Senken entstehen. Diese Senken, auch Riegen genannt, verlanden mit der Zeit und Schilf siedelt sich an. Später wachsen in diesen sumpfigen Gebieten auch Erlen. Die Darßer Landschaft wird hier charakteristisch geprägt von sandigen Reffen und feuchten Riegen.

 

Diese Strandentwicklung ist besonders deutlich am Darßer Nordstrand zu erkennen, da dieser nicht so häufig von Stürmen heimgesucht wird wie der Weststrand.


Diese Entdeckung finden Sie im NATUREUMZur Webseite >>

Bilder zum Vergrößern anklicken!