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Dienstag, 17. Oktober 2017
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Nautineum
Entdeckung vom 02. September 2011

Entdeckung Nr.245

Zukunftsvisionen aus Abfall

Wie könnten Forschungsschiffe der Zukunft aussehen, fragten sich im vergangenen Jahr Teilnehmer des Kinderclubs „Strandkrabben“ im Deutschen Meeresmuseum. Die jungen Visionäre zwischen 8 und 11 Jahren bekamen die Aufgabe, aus allerlei Hausmüll ihr ganz spezielles Modell zu entwickeln und zusammenzubauen. Diese eigenwilligen, aber durchaus nachvollziehbaren Schiffskonstruktionen sind in zwei Schauvitrinen im NAUTINEUM anzuschauen.   

 

In diesem spielerischen Wettbewerb ging es aber nicht darum, der Fantasie unendlich freien Lauf zu lassen. Vor der eigentlichen Bauphase wurden die Clubmitglieder von den Museumspädagogen in die Geschichte der Fischerei und der Meeresforschung eingeführt. Die Zielvorgabe lautete, dass sich die Modellideen an realen Beispielen und Aufgabenstellungen orientieren. Das heißt, an den Entwürfen und Modellen sollten Ausrüstung, Aufbau oder auch Antriebsform zu erkennen und zumindest theoretisch begründet sein.

 

Ein weiterer Schwierigkeitsgrad bestand in der Auswahl des Materials und seiner speziellen Verwendung. Zur Verfügung standen Hunderte von kleinen Bauteilen, die sich aus wahllos gesammelten Hausabfällen zusammensetzten. Plastikreste, Metallteile, Holz, Kork, Pappe, CDs  und anderes mehr. Bei den jungen Konstrukteuren war nun vor allem Einfallsreichtum und Vorstellungskraft über die Verwendbarkeit der Einzelteile gefragt.      

 

Am Ende des Projekts entstanden erstaunlich realistische Modelle moderner Forschungsschiffe. Mit Hubschrauber und Landeplatz, mit Radar und Solaranlagen, mit U-Booten, Bohrtürmen und innovativen Antriebsformen. Beim Rundgang im NAUTINEUM lohnt sich ein Blick in diese Schauvitrinen unbedingt.


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