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Montag, 11. Dezember 2017
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Ozeaneum
Entdeckung vom 04. September 2011

Entdeckung Nr.247

Seeadlerland Mecklenburg-Vorpommern

Vor hundert Jahren noch galten Seeadler als fast ausgerottet. Erst durch den modernen Natur- und Vogelschutz konnte der seltene Greifvogel in der Gegenwart wieder zum symbolischen Wappenvogel der Ostseeküste und Seenlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern werden. Dennoch verenden auch heute noch unzulässig viele Seeadler trotz intensiver Schutzmaßnahmen etwa in Stromleitungen oder an Bleivergiftung beim Fressen geschossener Tiere.

 

In den wasserreichen Regionen im Inland und in den küstennahen Wäldern leben heute rund 250 Brutpaare. Während in den Sommermonaten vor allem Fische aus Bodden, Seen und Flüssen zur bevorzugten Nahrung gehören, lockt im Winter der Vogelreichtum viele Seeadler aus Nordost-Europa an die vorpommersche Küste.   

 

Seeadler sind die größten Greifvögel an der Ostsee und sie im Flug beobachten zu können, ist ein spektakuläres Ereignis. Wenn die majestätischen Adler mit einer Flügelspannweite bis zu 2,50 Meter am Himmel gemächlich ihre Kreise ziehen, bieten sie ein beeindruckendes Schauspiel. Nur wer den König der Lüfte in freier Natur erlebt hat, kann nachvollziehen, dass die Adler in den Ausstellungen diesen Zauber nur bedingt vermitteln können. Die vier Exemplare im MEERESMUSEUM, OZEANEUM und NATUREUM ermöglichen aber, diese imposanten Vögel mit ihrem überwiegend braunen Gefieder einmal aus der Nähe betrachten zu können. Seltene Gelegenheiten, die sonst nur Vogelschützern oder Tierfotografen vorbehalten sind.  

 

Engen Kontakt zu den Jungvögeln bekommen die engagierten Vogelfreunde vor allem bei den alljährlichen Beringungsaktionen. Dank der Markierung können später das Wander- und Revierverhalten der Seeadler genau beobachtet werden.


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