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Dienstag, 17. Oktober 2017
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Ozeaneum
Entdeckung vom 16. September 2011

Entdeckung Nr.259

Probleme eines Meeres und ihre Lösungen erfahren

Wo im Ostseeraum gibt es noch Lachswanderungen? Was kann man tun, um diesen wertvollen und beliebten Speisefisch in seinem Lebenszyklus zwischen Fluss und Meer zu schützen? Diese und viele andere Fragen aus zehn Themenkreisen zur Nutzung der Ostsee können sich die Besucher im OZEANEUM am interaktiven Wissenstisch selbst erarbeiten. Ob über die Folgen wassernaher Landwirtschaft, die Standorte und Verbreitung von Offshore-Windkraftanlagen oder die Probleme der industriellen Fischerei, per Fingerdruck gibt das große, leuchtende Oval Auskunft über den Ist-Zustand des Binnenmeeres, über aktuelle Konflikte und Lösungsansätze.

 

Der Lichttisch in der Ostseeausstellung soll neben der Faszination über die Schönheit der Ostsee einen Moment der Nachdenklichkeit bewirken. An vier Seiten des Bildschirms können Besucher gleichzeitig die multimedialen Darstellungen ablaufen lassen. Mögliche Überschneidungen decken sich mit den vielfältigen realen Problemen des „Meeres in unserer Mitte“, wie die bislang einzigartige Installation benannt wurde. So wie die Besucher hier miteinander kommunizieren können, wird verdeutlicht, dass dieser großartige Lebensraum nur in enger Zusammenarbeit der Anrainerstaaten geschützt und erhalten werden kann.   

 

Automatisch ablaufende Szenerien geben Einblicke in die Tiefe der Ostsee und die Geheimnisse ihres Meeresbodens und zeigen die außergewöhnliche Ausdehnung der geschlossenen Eisflächen während des Eiswinters 1986/87.

   

Finanziert wurde dieses, auch drei Jahre nach der Eröffnung des OZEANEUMs immer noch sehr innovative Ausstellungsstück durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).   


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