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Montag, 11. Dezember 2017
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Ozeaneum
Entdeckung vom 22. September 2011

Entdeckung Nr.265

Der Sprung vom Museumsdach

Die Architektur des OZEANEUMs kann durchaus als futuristisch bezeichnet werden. Die weiße Stahlhaut steht zudem im augenfälligen Kontrast zu den historischen Backsteinbauten in der Nachbarschaft. Aus dieser Sicht scheint es naheliegend, dass diese eigenwillige Kulisse gerne als Filmlocation genutzt wird.

 

Als gänzlich unterschiedliche Beispiele mögen die erfolgreichen und vieldiskutierten Fernsehfilme „Die Grenze“ und „Der Untergang der Wilhelm Gustloff“ angeführt werden. Beide TV-Zweiteiler verwandelten die Szenerie um das Museum herum in extrem auseinander liegende Zeitbilder.

 

Der Politthriller „Die Grenze“ führte in eine Vision der nahen Zukunft, in der das OZEANEUM als Hauptquartier einer rechten Partei diente. In Erinnerung blieben dabei vor allem Fitnessräume und das Chefbüro vor gewaltigen Aquarienwänden. Im heutigen Heringsbecken fand einer der Hauptakteure, Benno Fürman, beinahe einen nassen Tod. Spektakulär, aber auch ein wenig getürkt war der Sprung eines Stuntmans vom Dach des OZEANEUMs in den darunterliegenden Hafenkanal vor der Altstadt. In Wirklichkeit wäre er auf hartem Steinboden gelandet. Das Kanalwasser ist springend von oben nicht erreichbar.                 

 

Stralsund aus ganz anderer Sicht zeigte die „Wilhelm Gustloff“. Für das historische Flüchtlingsdrama erfuhr der Hafen eine Umgestaltung in eine Szenerie der 40er Jahre. Die Umgebung des OZEANEUMs, damals noch in der Bauphase, verschwand aus einigen Perspektiven hinter alten Holzverschlägen und so konnten die Spuren der Moderne von den Kameras geschickt ausgeblendet werden.    

 


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