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Samstag, 21. Oktober 2017
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Meeresmuseum
Entdeckung vom 24. September 2011

Entdeckung Nr.267

Herr des arktischen Eises mit Problemen

Die Szene im arktischen Eis mit Ringelrobbe und Eisbär - wie in einer Schauvitrine des MEERESMUSEUMs nachgestellt - ist vielleicht bald nur noch ein Blick in die Vergangenheit. Bereits in den zurückliegenden Jahren wurde ein massiver Rückgang der Eismassen um den Nordpol beobachtet. Eine dauerhafte Folge der globalen Erderwärmung oder nur eine vorübergehende Erscheinung? Für die Eisbären jedenfalls bedeuten die Folgen des schwindenden Meereises eine extreme Bedrohung ihrer Lebensbedingungen.

 

Obwohl ausgezeichnete und ausdauernde Schwimmer, sind die Bären der Polarregion bei ihren langen Wanderungen auf weitgehend geschlossene Eisdecken angewiesen. Besonders für die Jungtiere können die kürzer werdenden Eisperioden zur tödlichen Gefahr werden. Diese kommen im Winter auf dem Festland in geschützten Schnee- oder Eishöhlen zur Welt und ziehen nach drei Monaten mit ihrer Mutter im Sommer zu den Futterplätzen ins Eismeer. Wenn diese immer schwieriger zu erreichen sind, sinken die Überlebenschancen.

 

Wie die Vitrine veranschaulicht, sind die Lebensräume von Ringelrobbe und Eisbär eng miteinander verbunden. Die Atemlöcher der Robben bieten den weißen Jägern ideale Jagdbedingungen. Selbst wenn die Ausstiege und Eishöhlen der Ringelrobben im Eis gut verborgen sind, können die Bären dank ihres guten Geruchssinns diese aus großen Entfernungen ausspüren.   


Diese Entdeckung finden Sie im MEERESMUSEUMZur Webseite >>

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