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Freitag, 20. Oktober 2017
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Meeresmuseum

Entdeckung Nr.28

Otto Dibbelt

Es war ein Lebenstraum, ja bereits der Wunsch seines Vaters, den sich Prof. Dr. Otto Dibbelt (1881-1956) vor sechzig Jahren mit der Gründung des Stralsunder Naturmuseums erfüllte. Seine Eltern betrieben eine Gärtnerei und Samenhandlung und gaben ihrem Sohn die Liebe zur Biologie und ihre Sammelleidenschaft für Naturdinge mit auf den Weg. So reifte auf zahlreichen Lebensstationen der Traum eines Naturmuseums für seine Geburtsstadt. Aus dem kleinen Naturmuseum wurde inzwischen das millionenfach besuchte Deutsche Meeresmuseum.

 

Schon als Schüler stöberte Otto Dibbelt während der Besuche bei den Geschwistern in Hamburg in den Geschäften des Hafenviertels nach tropischen Muscheln und Korallen. Später, als Lehrer in Kolberg, sammelte er prähistorische Funde, präparierte Tiere aber auch alte Bücher und Grafiken. Viele Stücke bezahlte der studierte Biologe aus eigener Tasche. Unter seinen Sammlungsobjekten befand sich auch der Schädel eines Finnwals, den das Deutsche Meeresmuseum noch heute zu besonderen Anlässen zeigt. Sein erstes Naturmuseum eröffnete Dibbelt 1925, allerdings noch in Kolberg.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg kehrt der inzwischen auch als Professor an der Universität Greifswald lehrende Dibbelt zurück zu seinen Wurzeln nach Stralsund. Nach mehrjähriger  Überzeugungsarbeit gelingt es ihm am 24. Juni 1951 das Naturmuseum Stralsund im ehemaligen Katharinenkloster zu eröffnen. Dank Dibbelts intensiver Arbeit dehnt sich das zunächst in nur einem Saal eingerichtete Museum in den folgenden Jahren immer weiter aus. Dibbelts Leidenschaft, das Sammeln, sowie die museale Aufarbeitung der Objekte ist heute eine der wesentlichen Aufgaben des Deutschen Meeresmuseums.


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