Home  |  Sponsoren  |  Presse  |  Kontakt  |  Impressum
Montag, 11. Dezember 2017
365-Entdeckungen Startseite
Ozeaneum
Entdeckung vom 28. September 2011

Entdeckung Nr.271

Keine Angst vor der großen Flut

Für das OZEANEUM wurde ganz bewusst ein Hafenstandort gewählt. Die unmittelbare Nähe zum Wasser schien ein passender Rahmen für ein Museum der nördlichen Meere. Den Museumsbesuchern bietet die Stralsunder Hafenszenerie zudem einen großartigen maritimen Erlebnisreichtum. Doch diese schöne, attraktive Welt kann sich auch von einer anderen Seite zeigen.

 

Hin und wieder gibt sich die sonst eher brave Ostsee auch schon mal als wildes Meer. Sturmfluten können hier bisweilen erschreckende Ausmaße annehmen und zu erheblichen Zerstörungen führen. Mit seinen Riesenaquarien, wertvollen Naturschätzen und einer aufwendigen Technik muss das OZEANEUM für solche Eventualitäten - wenn auch noch so selten - gut gewappnet sein. Darum wurden für solche Ernstfälle spezielle Schutzvorrichtungen, Einsatzpläne und auch Notfallübungen entwickelt.

 

Nur aufmerksamen Beobachtern fallen rund um das OZEANEUM die schmalen Wegstreifen, in regelmäßigen Abständen unterbrochen von Edelstahlplatten, auf. Diese Vorrichtungen nehmen bei Sturmflutwarnungen spezielle Pfosten und dazwischen Dammbalken auf. Innerhalb von acht Stunden kann das geschulte Museumspersonal so einen wasserdichten Schutzwall um das OZEANEUM errichten. Damit können Wasserstände bis zu 2,60 Meter über dem normalen Meeresspiegel zurückgehalten werden.

 

Für den Fall von Lecks oder Beschädigungen des Schutzwalls stehen außerdem sieben Hochleistungspumpen bereit, die ein Eindringen des Wassers in den Museumsbau verhindern sollen. Würde etwa Wasser ins Erdgeschoss und die Kellerräume eindringen, wären lebenswichtige Einrichtungen wie Lüftungsanlage, Versorgungsleitungen und eine Energiezentrale gefährdet und könnten zu einem Totalausfall führen.


Diese Entdeckung finden Sie im OZEANEUMZur Webseite >>

Bilder zum Vergrößern anklicken!