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Dienstag, 17. Oktober 2017
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Meeresmuseum
Entdeckung vom 29. September 2011

Entdeckung Nr.272

Dauerschwimmer im Schildkrötenbecken

Sie sind schon imposante Erscheinungen, die fünf Meeresschildkröten im MEERESMUSEUM. Dass sich die beeindruckenden Tiere als uneingeschränkte Chefs in ihrem Becken fühlen, scheint angesichts ihrer Größe und Masse nicht verwunderlich. Obwohl sie mit ihren Tierpflegern, wenn diese mal ins Wasser des Riesenaquariums steigen, ein inniges Verhältnis pflegen, sind die Schildkröten anderen Mitbewohnern gegenüber nicht so tolerant. Darum wurden seit 2005 Schwarzspitzen-Riffhaie als Aquarieninsassen ausgewählt. Diese nämlich sind unermüdliche Dauerschwimmer, die den neugierigen und auch mal neidischen Reptilien leicht aus dem Weg gehen können.     

 

Andere Haie, die am Boden gerne hin und wieder ein Ruhepäuschen einlegen, hätten es im Schildkrötenbecken nicht so leicht. „Alles, was am Boden liegt, wird angeknabbert“, lassen sich die bisherigen Erfahrungen zusammenfassen. Und so ein kräftiger Schildkrötenschnabel kann schon mal weh tun oder gar böse verletzten. Also haben sich die Aquarianer für die nimmermüden Riffhaie als Mitbewohner entschieden. Zum Vergnügen der Besucher. Denn die drei mehr als einen Meter großen Riffbewohner - zwei Männchen und ein Weibchen - müssen die Konkurrenz der Schildkröten in Sachen Attraktivität nicht fürchten.      

 

Das wird besonders bei den Schaufütterungen deutlich. Darauf trainiert, die leckeren Fischfilets oder Tintenfischhappen vor den großen Panoramafenstern entgegen zu nehmen, lassen die Räuber dabei bisweilen ihre Kraft und ihren Jagdtrieb aufblitzen - ein faszinierender Anblick.


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