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Dienstag, 12. Dezember 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.294

Mit Satellitenbildern und Sedimentproben

Das Meer, ein unbekanntes Wesen - so ließe sich der aktuelle Wissensstand der Forschung über den größten zusammenhängenden Lebensraum der Erde treffend charakterisieren. Es ist erst wenige Jahrzehnte her, dass der Mensch erstmals die Tiefsee mit eigenen Augen erkunden konnte. Mit seinerzeit erstaunlichen Ergebnissen, die nahelegen, dass die Tiefsee ein reich bevölkerter Lebensraum ist. Doch Tauchboote und Forschungsroboter haben bislang nur Einblicke in winzige Bereiche der Unterwasserwelt gewonnen. Das gigantische Reich im Dunkeln mit seinen Lebewesen, Bodenschätzen und Naturphänomenen gilt nach wie vor als weitgehend unbekannt. Doch die Wissenschaft ist zunehmend dabei, diesen unbefriedigenden Wissensstand zu ändern.

 

Wie ein Diorama in der Ausstellung zur Erforschung und Nutzung der Meere darstellt, kommen heute hochtechnologische Forschungsgeräte zum Einsatz, um Zustand und Veränderungen der Meere ganzheitlich erfassen zu können. Im OZEANEUM werden 16 dieser Geräte vorgestellt. Dazu gehören Satelliten, schwimmende und fahrende Tauchroboter, Mess- und Beobachtungsstationen oder schlichte Sammelbehälter.

 

Diese Instrumente liefern Bilder von Strömungen, Wettereinflüssen oder Eisschmelze. Bodenproben wiederum vermitteln Einblicke in die Vergangenheit der Ozeane und geben Aufschluss über möglichen Folgen von Eingriffen der Rohstoffgewinnung. Gemessen werden auch die Qualität und Zusammensetzung des Meerwassers und damit die Folgen von schädigenden Umwelteinflüssen. Andere Geräte ermöglichen die Erforschung der Artenvielfalt und ihre Wirkung auf das Ökosystem Meer. Mithilfe der gewonnenen Daten und ihrer Auswertung in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen lernen wir das Meer besser zu verstehen und wirkungsvoller zu schützen.


Diese Entdeckung finden Sie im OZEANEUMZur Webseite >>

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