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Samstag, 21. Oktober 2017
365-Entdeckungen Startseite
Meeresmuseum

Entdeckung Nr.295

Reiche Kinderstube

Sie sind die „Marokkaner“ in den Mittelmeer- und Tropenbecken. Ein überzeugter Museumsmitarbeiter - mittlerweile in verdientem Ruhestand - hat das Gelege aus seiner zweiten Heimat mit ins MEERESMUSEUM gebracht. Wie Weintrauben aus dem küstennahen Meer gesammelt, bevölkerten kurz nach ihrer Ankunft rund 150 kleine Sepienbabys verschiedene Becken in der Aquarienabteilung im Katharinenkloster. Mittlerweile schon ein wenig herangewachsen, farbig gescheckt und quicklebendig locken die Sepien nun die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Sofern sie nicht gerade, gut getarnt und versteckt im Sand, nur ihre Augen für den Blick in die Umgebung herausschauen lassen.   

 

Doch meistens wuseln die heranwachsenden Echten Tintenfische - anders als andere Kopffüßer wie etwa die Kalmare - bodennah im Sand der Becken. Dort suchen die Tiere, angetrieben von ihrem stetig fließenden Flossensaum, mit ihren zehn Fangarmen nach geeigneten Futtertieren. Ihr Lieblingsfutter sind kleine Schwebegarnelen, für die sie sich in den Fütterungszeiten schon mal an die Wasseroberfläche begeben. Ansonsten aber sind die kleinen, bunten Gesellen eher ruhige Wesen und harren der Dinge, die da kommen. Bestens geeignet also für die interessierten Blicke der großen und kleinen Museumsbesucher.

 

Den meisten darunter dürften die Sepien gar nicht so fremd sein. Gemeint sind hier nicht die bekannten „Frutti di Mare“, die sie kulinarisch bereichern. An vielen Stränden des Mittelmeeres aber stoßen Strandgänger auf typische Hinterlassenschaften vergangener Tintenfische. Die weißen kalkhaltigen Rückenschilde - Schulpe genannt - gehören sicherlich zu den beliebtesten Sammelobjekten der Urlauberkinder.      


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