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Samstag, 21. Oktober 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.296

Auftauchen wie die Robben

Wenn hin und wieder Robben an den Ostsee- und Boddenstränden gesichtet werden, sind diese stets ein begehrtes Fotomotiv. Solch besondere Momente sind aber leider noch viel zu selten. Dennoch wandern fast regelmäßig einzelne Tiere aus den Robbenkolonien vor der polnischen Küste etwa nach Westen und halten Ausschau nach neuem Lebensraum. Da früher Seehunde und vor allem Kegelrobben an den Küsten Vorpommerns heimisch waren, gibt es zudem immer wieder Überlegungen, diese erneut hier anzusiedeln. Derlei Versuche, einst ansässige Tiere zurückzugewinnen, sind allerdings ein langwieriger Prozess und setzen die Mitwirkung von Fischern, Naturschützern und auch der touristischen Branche voraus.    

 

In MEERESMUSEUM und OZEANEUM allerdings ist die Begegnung mit Robben schon jetzt möglich. Nicht mit lebenden Tieren, aber mit vielerlei Anschauungsobjekten, die neugierig machen und die Faszination dieser eigenwilligen Meeresbewohner wiedergeben. Kopf an Kopf mit den Ostsee-Robben können beispielsweise Kinder in der Ostsee-Ausstellung aus dem Wasser auftauchen. Eine Attraktion für die kleinen Besucher und ein beliebtes Motiv für elterliche Fotoapparate.

 

Die drei naturnahen Bronzeplastiken stammen aus der Kunstgießerei von Wolfgang Gregor bei Berlin. Die Köpfe wurden vom Museumspräparator Volkhardt Heller aus Abgüssen totgeborgener Tiere nachmodelliert. Sie entsprechen darum auch den realen Größenverhältnissen zwischen den Robben und lassen gut ihr durchaus unterschiedliches Aussehen nachvollziehen. Dabei ist Anfassen erlaubt und erwünscht und ermöglicht eine Nähe, die bei freilebenden Tieren lieber gemieden werden sollte.        


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