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Donnerstag, 19. Oktober 2017
365-Entdeckungen Startseite
Meeresmuseum

Entdeckung Nr.299

Zufluchtsort für Schildkröten

Zwischen den Bewohnern der tropischen Meere, die im MEERESMUSEUM gezeigt werden, leben in einem der Becken Rotwangenschmuckschildkröten, über die sich so mancher Besucher schon gewundert haben mag. Denn diese Tiere gehören zu den Süßwasserschildkröten und passen eigentlich nicht recht in das Konzept der Aquarien.

 

Angefangen hat die Beherbergung dieser Schildkröten mit überforderten Besitzern, welche die Tiere im Museum ablieferten. Dort wurden sie zunächst im Quarantänebereich in Babybadewannen einquartiert. Aufgrund der wachsenden Zahl der Schildkröten und damit auch der Babybadewannen, wurden die Reptilien schließlich in den Aquarienbereich aufgenommen.

 

Jährlich werden etwa 20 Exemplare im MEERESMUSEUM abgegeben und ebenso viele wieder in gute Hände weitervermittelt. Das Museum hat sich dem Tierschutz verpflichtet und versucht durch seine Arbeit, die Rotwangenschmuckschildkröten und ihre Verwandten vor dem Aussetzen zu bewahren.

 

Bei den in der Anschaffung recht günstigen Süßwasserschildkröten übersehen die Halter oft, dass die süßen Schildies bis zu 60 Jahre alt sowie 30 Zentimeter groß werden und ihre Haltung einiges Wissen voraussetzt. Aufgrund der schlechten Bedingungen, unter denen sie oft gehalten werden, sowie der hohen Zahl der ausgesetzten Tiere, wird die Einfuhr der Rotwangenschmuckschildkröten durch das Bundesartenschutzabkommen verboten. Doch der Handel ist gewitzt und andere Arten rutschen bereits nach. Aus diesem Grund sonnen sich unter der UV-Lampe des MEERESMUSEUMs zunehmend asiatische Arten wie die Chinesische Dreikielschildkröte.


Diese Entdeckung finden Sie im MEERESMUSEUMZur Webseite >>

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