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Dienstag, 12. Dezember 2017
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Meeresmuseum
Entdeckung vom 08. November 2011

Entdeckung Nr.312

Kranichrast im Herbst

Stralsund als Standort des Deutschen Meeresmuseums liegt inmitten eines der größten europäischen Rastgebiete des Kranichzuges. Auf dem Weg von den Brutgebieten im Norden Europas und Asiens zu den Winterquartieren in Spanien und Nordafrika nutzen die Kraniche für einige Woche die Ostseeküste als Zwischenstation. Der Graue Kranich kann zwischen Rügen und der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an den Futter- und Schlafplätzen mit vielen Tausend Vögeln aus ungewöhnlicher Nähe beobachtet werden. Schiffstouren zum Kranich-Schauen und geschützte Beobachtungsstationen sind darum im Herbst und Frühling beliebte Anlaufstationen für Touristen und Vogelkundler. Der sonst scheue Vogel bietet hier reizvolle und faszinierende Fotomotive.     

 

Dank seiner Größe und Anmut gehört der Kranich zu den wohl auffälligsten und damit auch bestens erforschten Vogelarten. Die ganzjährig in unseren Breiten ansässigen Brutpaare leben allerdings gut versteckt in unzugänglichen Feuchtgebieten. Während der Rastzeiten aber bieten die Vögel reichlich Gelegenheit für Forschung und wissenschaftliche Beobachtung.

 

Der Tagesablauf der Kraniche in den Rastgebieten folgt einem festen Rhythmus. Schon in der Morgendämmerung starten die Kraniche zur Futtersuche auf den Feldern und Futterplätzen. Im aufgeregten Beieinander sind auch außerhalb der Balzzeit immer wieder die berühmten Kranichtänze zu beobachten. Dazwischen gibt es ruhige Putz- und Ruhephasen. In den Abendstunden fliegen die Vögel dann zurück an die Schlafplätze im flachen Wasser der Ostsee- und Boddenküste.       

 

Im Deutsche Meeresmuseum finden in den Rastmonaten regelmäßig Vorträge und Bilderschauen zu den attraktiven Vögeln des Glücks statt. 


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