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Freitag, 20. Oktober 2017
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Meeresmuseum
Entdeckung vom 12. November 2011

Entdeckung Nr.316

Unbekannte Weiten in der Dunkelheit

Die Tiefsee übt eine Faszination auf uns Menschen aus. Seit Jahrzehnten unternehmen Forscher U-Boot-Expeditionen und schicken mit Kameras ausgestattete Tauchroboter in die Tiefen der Ozeane. Immer neue Geräte zur Erforschung dieser fremden Welt sind über die Jahrzehnte entstanden.

 

Pioniere der Tiefseeforschung wie Jacques Piccard haben unter Wasser die erstenspektakuläre Beobachtungen gemacht: Funkelnde Lichtpunkte, kleine Laternen und spiegelnde Reflexionen erkannten sie im Scheinwerferlicht ihrer U-Boote. In mehreren hundert Metern Tiefe wurden sie plötzlich von leuchtenden Fischen und Quallen umgeben. Erstaunt stellten sie fest, dass es dort unten tatsächlich Leben gibt.

 

In der Tiefsee leben viele verschiedene Organsimen, wie Röhrenwürmer, Bakterien und sogar Fische. Diese können trotz der ewigen Dunkelheit, den hohen Druckverhältnissen und dem minimalen Nahrungsangebot hier unten leben.

 

In der Dunkelheit am Meeresboden können Organismen vom Licht unabhängig organische Verbindungen aufbauen. So verwandeln Bakterien an heißen hydrothermalen Quellen am Meeresboden Kohlendioxyd mit Hilfe von Schwefelwasserstoff in organische Substanz.

 

Die Erkenntnisse und Versuche der Tiefseeforschung werden im MEERESMUSEUM in einem Tiefsee-Durchgang gezeigt. Hier können die Besucher Aufnahmen einer Kamerafahrt des Tauchroboters VICTOR 6000 betrachten und die Fische der Tiefsee, zum Beispiel Tiefseeangler oder Chimären, in mystischer Beleuchtung sehen. Die Ausstellung Erforschung und Nutzung der Meere im OZEANEUM gewährt Einblicke in die neueste Technologie und aktuelle Erkenntnisse der Tiefseeforschung.

 


Diese Entdeckung finden Sie im MEERESMUSEUMZur Webseite >>

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