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Montag, 11. Dezember 2017
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Meeresmuseum
Entdeckung vom 13. November 2011

Entdeckung Nr.317

Herbstidyll mit Gänseschau

Es ist Herbst und damit Reisezeit für Zugvögel. Auf den ausgedehnten Landwirtschaftsflächen Mecklenburg-Vorpommerns sind gegenwärtig neben den auffälligen und attraktiven Kranichen auch riesige Scharen von Gänsen zu beobachten. Auf dem Zug und als Winterquartier brauchen diese großen Entenvögel vor allem flache Gewässer als Ruhe- und Schlafplätze sowie störungsfreie Wiesen, Weiden und Ackerflächen, auf denen sie nach Nahrung suchen.

 

Der Gänsezug in Mecklenburg-Vorpommern überrascht mit beeindruckenden Zahlen, die das Land an der Ostseeküste neben dem Wattenmeer zu einem der größten europäischen Rast- und Überwinterungsplätze machen. Dazu einige Bespiele: Zwischen 200 bis 300.000 Blässgänse suchen hier Stärkung und Unterkunft bis zum Rückflug in die Brutgebiete in der nordrussischen Tundra. Bei der Saatgans werden jährlich 70 bis 100.000 Individuen gezählt. Und auch die Graugans zählt mit 50 bis 60.000 Tieren zu den häufigen Wintergästen in der Region. In der Regel handelt es sich um Familienverbände, denn die Jungvögel verbleiben den Winter über noch bei den Eltern und verlassen diese erst vor Beginn der Brutzeit.

 

Aus der Ferne sind die einzelnen Arten nur für vogelunkundige Beobachter zu unterscheiden. Allen gemein aber sind das aufgeregte, laute Geschnatter auf den Äckern und am Schlafplatz sowie die attraktiven Flugformationen am Herbst- und Winterhimmel.

 

Das klassische Gänse-Diorama im MEERESMUSEUM zeigt eine typische Szene Futter suchender Bläss- und Saatgänse auf einem abgeernteten Maisacker. In anderen Vitrinen werden aber auch Graugänse sowie die zu den Meeresenten zählenden Weißwangen- und Ringelgänse vorgestellt.


Diese Entdeckung finden Sie im MEERESMUSEUMZur Webseite >>

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