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Dienstag, 12. Dezember 2017
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Meeresmuseum
Entdeckung vom 16. November 2011

Entdeckung Nr.320

Pottwal im blauen Licht

Es ist ein echter Hingucker, das blau beleuchtete Pottwalskelett an der Stadtmauer unterhalb des Katharinenklosters. Ein weithin sichtbarer Wegweiser und attraktive Museumswerbung. Zudem ein Hinweis darauf, dass das Deutsche Meeresmuseum eine der maßgeblichen Einrichtungen der Walforschung in Deutschland ist. Der halbseitige Skelettschnitt ist das Präparat eines gestrandeten Pottwals, der, wie zwei weitere Exemplare, 1997 nach Stralsund kam und an einigen wichtigen Kapiteln der Museumsgeschichte mitgeschrieben hat. Bei den riesigen Skeletten kam beispielsweise eine vom Museum neu entwickelte, umweltfreundliche Methode zur Präparation von Walknochen zum Einsatz.     

  

Erst seit rund zwei Jahren hat das Skelett nun seinen Platz in einer überdimensionalen Schauvitrine. Zuvor war der „halbe“ Pottwal das zentrale Exponat einer fünfjährigen Sonderausstellung im Stralsunder Hafen. In der zwischen 2002 und 2006 aufgestellten Traglufthalle, seinerzeit auch als „Blaue Kuppel“ bekannt, präsentierten das Deutsche Meeresmuseum und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) die Ausstellung „MeeresWelten“. Ein interaktiver, multimedialer Erlebnisraum zu den Themen Umwelt und Meer.



Die Ausstellung war ein erster, kleiner Vorgeschmack auf das geplante große Museum mit Aquarien der nördlichen Weltmeere im Stralsunder Hafen. Mit den „MeeresWelten“ wurde die touristisch wenig erschlossene Hafeninsel als Museumsstandort getestet. Damit war der „blaue“ Pottwal Vorläufer für zwei der mit ihm gestrandeten Begleiter, deren Skelette heute im Schwarmfischbecken des OZEANEUMs und im NAUTINEUM die Blicke der Besucher auf sich ziehen. Das Skelett eines weiteren Pottwals wurde an das Nationalparkzentrum Multimar Wattforum in Tönning abgegeben und wirkt als Botschafter der Stralsunder Walpräparation.     

 


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