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Montag, 11. Dezember 2017
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Ozeaneum
Entdeckung vom 18. November 2011

Entdeckung Nr.322

Fußbodenheizung für kleine Pinguinfüße

Bereits in den ersten Entwürfen für das OZEANEUM war die Pinguinanlage ein fester Bestandteil des Museums. Entworfen von den Architekten war der Rohbau des Beckens mit Winterquartier und Bruthöhlen schon seit der Eröffnung 2008 auf der Dachterrasse, allerdings noch ohne Wasser, Felsen und Pinguine.

 

Die eigentliche Planungs- und Bauphase des Felsens begann im Januar 2010 und in nur sechs Monaten wurde das gesamte Projekt verwirklicht. Bevor mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden konnte, wurde zunächst ein Modell angefertigt, um verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten auszuprobieren. In den ursprünglichen Plänen war das heute viel genutzte Besucherpodest zunächst nicht vorgesehen. Doch der Gedanke, den Besuchern einen Blick über die gesamte Anlage zu ermöglichen, hat sich schließlich durchgesetzt - und bewährt.

 

Der Felsen entstand unter widrigen Witterungsbedingungen und unter großem Zeitdruck. Um dem Winterwetter zu trotzen wurde kurzerhand eine Dachkonstruktion aus Stahl und Planen entwickelt, die als Überdachung diente. Die Grundform des Felsens wurde um den Rohbau des Pinguinquartiers mit Edelstahlstreben angelegt, die mit Gewebearmierung umkleidet wurde. Auf diese wurde der Spritzbeton aufgetragen, der anschließend zu dem Pinguinfelsen modelliert und coloriert wurde.

 

Die Techniker des OZEANEUMs haben sich für die schwarz-weißen Bewohner eine Besonderheit einfallen lassen, um ihnen auch im Winter den Sprung ins kalte Wasser zu ermöglichen. An der Ein- und Ausstiegsstelle wurde eine Fußbodenheizung eingebaut, die verhindert, dass die Pinguine bei Glatteis ausrutschen.


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