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Samstag, 21. Oktober 2017
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Ozeaneum
Entdeckung vom 09. Dezember 2011

Entdeckung Nr.343

Wie kommt der Fisch ins Gebirge?

Das Bild der Erde mit ihren Kontinenten und Ozeanen wie wir es heute kennen, ist nur ein vorübergehender Zustand. Das entdeckte erstmals der deutsche Geologe Alfred Wegener und entwickelte gegen Anfang des 20. Jahrhunderts die Theorie der Kontinentaldrift, die sich mittlerweile durch viele Fakten belegen lässt.

 

Im Verlauf der letzten 500 Millionen Jahre teilten sich riesige Landmassen. Aus den Urkontinenten Gondwana und Pangäa bildete sich die derzeitige Verteilung der Kontinente. Und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen, die Erdkruste bleibt in ständiger Bewegung. In den nächsten Jahrmillionen werden sich weitere gravierende Veränderungen vollziehen, Kontinente zerbrechen und neue Ozeane entstehen.

 

Mit Wanderung der Landmassen ging auch ein steter Wandel der Weltmeere einher. Wo einst Meereswellen rauschten, hob sich lange Zeit später durch die Kontinentalverschiebung der Boden. Tote und auf den Boden gesunkene Meeresbewohner wurden so mit ihren Ablagerungsschichten hoch in die Gebirge geschoben. So kommt es zu dem etwas merkwürdigen Umstand, dass heute uralte Meeresfossilien in Gebirgszonen fernab der Ozeane gefunden werden.

 

Mit derartigen fossilen Zeugnissen fand auch die Theorie der driftenden Kontinenplatten von Alfred Wegener eine Bestätigung. Das 50 Millionen Jahre alte, große Bruchstück einer Kalkplatte mit urzeitlichen Fischen im OZEANEUM, das aus Wyoming/USA stammt, ist ein beeindruckendes Beispiel für den fossilen Erhalt von Fischen.  


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