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Dienstag, 12. Dezember 2017
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Meeresmuseum
Entdeckung vom 20. Dezember 2011

Entdeckung Nr.354

Schwimmender Weihnachtsbaumschmuck

Bei flüchtigem Hinsehen scheinen Tannenbaumzapfen ins Becken gefallen zu sein. Doch liegt beim Inhalt des subtropischen Aquariums im Katharinenkloster keine Unachtsamkeit der Tierpfleger vor. Denn die „Zapfen“ können schwimmen und werden - eben wegen ihres ungewöhnlichen Aussehens - Japanische Zapfenfische genannt. Sie sind eine echte Rarität in Schauaquarien und eine Premiere im Deutschen Meeresmuseum.

 

Insgesamt acht dieser eigentümlichen Fische leben in einem der tropisch warmen Aquarien des MEERESMUSEUMs. Als Bewohner der Dämmerlichtzone im Meer ist in ihrem Becken die Beleuchtung gedämpfter eingestellt als in den Nachbarbecken, damit sie von den Besuchern auch tagsüber bewundert werden können. So sind die ovalen Fische mit dem harten und deutlich sichtbaren Schuppenpanzer regelmäßig auf Suche nach brauchbarem Futter, sofern sie nicht in ihren Felshöhlen schlafen. Ein besonderes Merkmal ist aber nur selten und meistens nachts zu beobachten. In ihrem inneren Unterkiefer tragen die Zapfenfische zwei Leuchtorgane, mit denen sie in freier Natur Futtertiere anlocken.

 

Im MEERESMUSEUM haben sich die zu den Stachelflossern zählenden Schönheiten längst an ihr tiefgefrorenes Krabbenfutter gewöhnt. Den Aquarianern fressen sie bisweilen sogar aus der Hand, wobei die Tierpfleger sich vor ihren kräftigen Kauorganen in Acht nehmen müssen. Diese brauchen sie, um knackige Garnelen und Krebse zu vertilgen, die von den leuchtenden Punkten im überraschend großen Maul neugierig angelockt werden.


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