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Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Sammlungen DMM

Entdeckung Nr.50

Moby Dick - Ein Mythos auf Briefmarken festgehalten

Man mag es kaum glauben, nicht nur mächtige Walskelette, bizarre Tiefseefische, seltene Fossilien oder exotische Seevögel sind in den umfangreichen Sammlungen des Deutschen Meeresmuseums zu finden. Auch eine reichhaltige, bunte Briefmarkenkollektion mit Motiven zu allen Ausstellungsthemen ist in den 60 Jahren des Bestehens herangewachsen. Wahrscheinlich ist jeder Aquarienbewohner und fast jedes Ausstellungsobjekt in irgendeiner Form auch auf diesen Briefmarken festgehalten.

 

Viele dieser kleinen, grafischen Meisterwerke sind von hohem künstlerischem Wert. Andere dokumentieren bedrohte oder vergangene Tierarten, halten die Erinnerungen an längst vergangene Zeiten der Fischerei, Seefahrt oder Meeresforschung wach. Vor allem aber erfassen und widerspiegeln diese Miniaturen die ungeheure Faszination, die vom Lebensraum Meer und seinen unzähligen Bewohnern ausgeht. 

 

Ein besonderes Thema, mit dem sich manche dieser Briefmarkenmotive beschäftigen, ist der Walfang und sein literarisches Echo. Speziell Herman Melville’s Roman über den weißen Pottwal Moby Dick und den besessenen Walfänger Kapitän Ahab gilt als Klassiker dieses Genres, der auch als Kinofilm Geschichte machte. Auch Briefmarken der Museums-Sammlung geben eindrucksvoll die Dramatik des Geschehens wieder. Aus heutiger Sicht wirkt dieser blutige und unsinnige Kampf zwischen Mensch und Wal allein durch seine verblassende Exotik. Und es besteht die Hoffnung, dass in nicht allzu ferner Zukunft Walfang Geschichte und nur noch in Büchern und Bildern präsent ist.    


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