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Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Ozeaneum

Entdeckung Nr.55

Schwarm der getöpferten Quallen und Fische

Im Meer verirrt sich manchmal eine Qualle in einen Fischschwarm. Aber ein Schwarm aus rund 400 Quallen und Fischen ist nur im Foyer des OZEANEUMs zu finden. Anstelle zu schwimmen oder sich treiben zu lassen, bleibt dieser Schwarm an seinem Ort: Der Spendenwand des OZEANEUMs. Jeder Fisch und jede Qualle an der Wand ist einzigartig und trägt auch einen oder mehrere Namen; zum Beispiel Gustav, Johanna oder Detlef. Diese drei und alle anderen Namensgeber sind in Wirklichkeit Menschen, die für die Ausstellungen und Aquarien im OZEANEUM Geld gespendet haben und dafür als Dankeschön auf der Spendenwand verewigt wurden.

 

Getöpferte Fische und Quallen lassen sich nicht einfangen, sondern müssen angefertigt werden. Damit ist die Stralsunder Keramikerin Hendrike Weber bereits seit Beginn der Spendenaktion im Herbst 2007 beauftragt. Eine komplett naturalistische Form der Meerestiere kam für sie angesichts der besonderen Architektur des OZEANEUMs nicht in Frage. Die Fische und Quallen sind abstrakt, aber erkennbar. Das Hauptelement ist der Kreis, der Hendrike Weber täglich bei der Arbeit mit der Töpferscheibe begleitet. Nach Möglichkeit berücksichtigt sie auch die individuellen Gestaltungswünsche der Spender. Voraussetzung für die Platzierung eines eigenen Spendenfisches an der Wand ist eine Spende ab 100 € an das OZEANEUM Stralsund. Weitere Informationen dazu liegen an der Museumskasse aus oder sind unter http://www.ozeaneum.de/ueber-uns/schwaermen-fuers-ozeaneum.html abrufbar.


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