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Dienstag, 12. Dezember 2017
365-Entdeckungen Startseite
Meeresmuseum

Entdeckung Nr.7

Jungtiere von Kegelrobbe und Seehund

Die vorpommersche Ostseeküste war einst ein wichtiger Lebensraum von Kegelrobbe und Seehund. Die beiden heimischen Hundsrobbenarten gehörten noch bis ins 20. Jahrhundert hinein zu den verbreiteten Bewohnern von Strandregionen und Sandbänken. Daran erinnert eine Schauvitrine im Erdgeschoss des MEERESMUSEUMs. Dort kann man die charakteristischen Merkmale der Arten entdecken, die sich deutlich in Größe, Fellfärbung und Kopfform unterscheiden.   

 

Das große Robbensterben in den Jahren 1989 und 2002 galt als ökologische Katastrophe an den Nordseeküsten. Viele Tausend Seehunde verendeten damals qualvoll an einem Virusinfekt. Heute haben sich die Bestände wieder weitgehend erholt. Vereinzelt werden wieder Exemplare beider Arten an den Stränden von Bodden und Ostsee gesichtet und beobachtet. Doch noch bleiben diese Tiere seltene Gäste. Sie sind Zuwanderer aus Beständen an der schwedischen oder dänischen Küste.

 

Die Beschaffung der Exponate war zu früheren Zeiten oft ein kleines Abenteuer. Zu DDR-Zeiten hielten die Besatzungen der Fischfangflotte stets ein wachsames Auge auf ungewöhnliche Beifänge, die für das Stralsunder MEERESMUSEUM von Bedeutung sein könnten. Der junge Seehund allerdings ist ein Todfund aus der Nordsee, der von Forscherkollegen aus Kiel 1990 für die Ausstellung zur Verfügung gestellt wurde. Das Jungtier der Kegelrobbe wurde ebenfalls in den 90er Jahren tot aus einem Fischernetz im Greifswalder Bodden geborgen und dem Museum übergeben.


Diese Entdeckung finden Sie im MEERESMUSEUMZur Webseite >>

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