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Dienstag, 17. Oktober 2017
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Meeresmuseum

Entdeckung Nr.64

Vom Brauhaus zum repräsentativen Verwaltungssitz

Der Duft frisch gebrauten Bieres hat sich längst verzogen. Doch von hier aus wurden die Mönche des ehemaligen Dominikanerklosters von 1251 mit dem seinerzeit lebensnotwendigen Bier versorgt. Der Genuss von Wasser, das im Mittelalter aus den umliegenden Teichen gewonnen wurde, war meist mit gesundheitlichen Gefahren verbunden. Selbstgebrautes Bier war darum ein gebräuchliches Getränk und Nahrungsmittel.

 

Trotz zahlreicher Umbauten und einer zeitgemäßen Modernisierung konnte das ehemalige Brauhaus einiges von seinem mittelalterlichen Charme bewahren. Zusammen mit dem gotischen Portal nebenan und der Katharinenhalle im Hintergrund bietet das heutige Verwaltungsgebäude der MEERESMUSEUMs vom Katharinenberg aus ein reizvolles Fotomotiv. Auch drinnen hält das alte Gebäude, das mit der Klosteranlage entstand, einig baulichen Überraschungen bereit. Bei aktuellen Sanierungen stießen die Arbeiten auf eine gut erhaltene Renaissancedecke mit farbigen Motiven. Bauhistoriker vermuten, dass der repräsentative, schmuckvolle  Raum – heute in mehrere Büroräume aufgeteilt – einst die „gute Stube“ im Wohnhaus des Rektors war, der seit 1560 dem Gymnasium im Kloster vorstand. Bis zum Einzug des Meeresmuseums war das Haus mit Wohnungen  belegt. Anfang der 1980-er Jahre erfolgte der Umbau zum Verwaltungsgebäude.       

 

Heute arbeitet hier ein Teil der Museumsmitarbeiter in hellen und transparenten Büros. Es gibt auch ein kleines Gästezimmer und einen schmucken Besprechungsraum. Zukünftige Planungen sehen die Wiederherstellung des großen Renaissanceraumes vor. Dann wird auch die historische Deckenmalerei wieder in alter Schönheit erstrahlen.

 


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