Home  |  Sponsoren  |  Presse  |  Kontakt  |  Impressum
Montag, 11. Dezember 2017
365-Entdeckungen Startseite
Meeresmuseum

Entdeckung Nr.65

Fledermaus oder nicht Fledermaus – das ist hier die Frage

Eines gleich vorweg: sie hängen nicht kopfüber vom gotischen Deckengewölbe im Katharinenkloster. Es muss also kein Museumsbesucher befürchten, dass ihm beim Gang durch die meereskundlichen Ausstellungen irgendjemand um die Ohren fliegt. Allerdings gibt es tatsächlich Bewohner im MEERESMUSEUM, die man eigentlich mit wildem Herumgeflatter verbindet: Fledermäuse. Im Gegensatz zu ihren Namensvettern im Reich der Säugetiere, sind die Rotbauch-Seefledermäuse im MEERESMUSEUM jedoch am Boden lebende Fische. Einer dieser urtümlich anmutenden Meeresbewohner lebt in Becken 22 des tropischen Aquariums.

 

Im MEERESMUSEUM ist man sehr stolz auf diese ungewöhnlichen Unterwasserbewohner, sind diese Fische doch relativ selten in Aquarien zu sehen. Besonders charakteristisch sind die vielen „Körperanhängsel“, so dass die Tiere schon etwas eigenartig anmuten. Die Rotbauch-Seefledermaus ist eigentlich in der Karibik heimisch und wird bis zu 38 Zentimeter groß. Sie gehört zu den so genannten Armflossern, da ihre Brustflossen gliedmaßenartig umgebildet sind und sie quasi auf ihnen laufen. Der Körper ist abgeplattet und von der Rückenflosse existiert nur noch der erste Strahl, der sich zu einer Art Angel entwickelt hat. Seefledermäuse besitzen außerdem ein besonderes Maul, das sie vorstülpen können, um verschiedenes tierisches Futter zu fressen, wie kleine Krebse und Fische. Mit etwas Glück kann man diesen kuriosen Vorgang bei einer Fütterung beobachten, da die Tiere schnell zahm werden und den Tierpflegern im wahrsten Sinne des Wortes aus der Hand fressen.


Diese Entdeckung finden Sie im MEERESMUSEUMZur Webseite >>

Bilder zum Vergrößern anklicken!