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Montag, 11. Dezember 2017
365-Entdeckungen Startseite
Meeresmuseum

Entdeckung Nr.69

Wiedervereinigung im Katharinenkloster

So mancher Besucher hatte sich in der Vergangenheit im Kulturhistorischen Museum und auch im MEERESMUSEUM bestimmt schon mal gefragt, was sich wohl hinter den Klostermauern verbergen mag. Dazu muss man wissen, dass sich getreu dem Motto „Ein Kloster – zwei Museen“ die beiden genannten Museen das ehemalige Dominikanerkloster St. Katharinen als Domizil teilen.

 

Das Geheimnis der Nachbarn wurde schließlich im August 2009 gelüftet, zumindest für den ehemaligen Kreuzgang des Klosters, denn ein „Schaufenster“ gewährt seitdem Einblicke ins jeweils andere Museum. Für den neuen Durchblick wurde eine nicht denkmalgeschützte Mauer, die es vermutlich seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab, geöffnet. Seitdem können die Museumsbesucher durch die 350 Kilogramm schwere und 5,4 Zentimeter dicke Brand hemmende Scheibe einen Blick ins jeweilige Nachbarmuseum werfen. Gäste des MEERESMUSEUMs können wertvolle historische Schränke erahnen, und Besucher des Kulturhistorischen Museums wiederum können die Schönheit der gotischen Bauweise anhand des Kreuzgangs auf sich wirken lassen. In der Blütezeit des Klosters reichte der nördliche Kreuzgang übrigens als Ost-West-Achse des Klosters von der Mönchstraße bis zur Stadtmauer.

 

In Zukunft möchte man im MEERESMUSEUM diesen Abschnitt weiter aufwerten und hat auch schon erste Ideen für die Gestaltung: So könnten beispielsweise Exponate oder ein Säulenaquarium die „Scheibengucker“ vom Nachbarhaus auf die Meereswelt einstimmen. Das ist aber noch Zukunftsmusik. Bis dahin freut man sich in beiden Häusern über diese „museale Wiedervereinigung“ – nur noch durch eine 2,30 Meter hohe und 1,40 Meter breite Glasscheibe voneinander getrennt.


Diese Entdeckung finden Sie im MEERESMUSEUMZur Webseite >>

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